Wieder in Ecuador

Nach einem fast 10 wöchigen Aufenthalt in der Schweiz bin ich nun seit einem Monat wieder in Ecuador. Washo und ich sind immer noch am Kontakte knüpfen und am Erledigen von viel Papierkram. Die Eröffnung unseres Ateliers findet am 1. September statt.

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Ansonsten haben Washo und ich uns in der Kunst der Schoggizubereitung geübt. Hat aber irgendwie nicht geklappt. Wir müssen nochmals über die Bücher….DSC03581

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Wir haben den Kakao geröstet und dann gemahlen

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Aber uns fehlte irgendeine Zutat. Kakaobutter vielleicht?

Am 1. August besuchten wir – gemeinsam mit zwei Mitarbeiterinnen der Fundacion FAD (setzen sich für die Rechte und der Verbesserung der Lebensbedingungen der Müllsammlerfamilien ein) ein Zentrum für geistig behinderte Erwachsene, welches Tag und Nacht geführt wird. Dies ist in Ecuador einzigartig. Ein spanischer Priester hat dieses Zentrum ins Leben gerufen und nun leben dort 40 Personen mit einer geistigen Behinderung aus ganz Ecuador. Diese meisten dieser Leute wurden von ihrer Familie verstossen.

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In diesem Zentrum, welches sich ca. 1 Stunde ausserhalb von Cuenca befindet, werden Seifen, Shampoo hergestellt und Gemüse und Früchte konserviert. Da der Verkauf von den Produkten verboten ist, ein unsinniges Gesetz verbietet Siftungen den Verkauf von selbst hergestellten Produkten, werden die Produkte halt getauscht.

Samstag in Cuenca. Während wir am Spörtlen sind, ist eine Familie am Wäsche waschen. Das haben wir schon vorher erledigt. Nicht im Fluss sondern zuhause an unserem Waschstein.

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Nachher gingen wir noch zu Fuss zum Turi rauf (der Gurten von Cuenca) – ich habe bei unserem Raufstieg doch glatte 670 Stufen gezählt…

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Wo ist denn nun schon wieder unser Haus????

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Irgendwo mittendrin sollte es sein….

An meinem Geburi fuhren wir mit meiner Spanischlehrerin und ihrem Mann ins Städtchen Gualaceo, wo wir zuerst eine Familie besuchten, welche in Handarbeit wunderschöne Schals herstellt.

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Gefärbt werden die Schals mit Pflanzen und – Insekten

Danach wollten wir eigentlich unser Mittagessen fischen. Die Forellen waren aber sehr schlau und weigerten sich anzubeissen. Ich war ganz froh, so konnte ich die ganze Fischtöterei umgehen.

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Berta und ich probieren uns im Angeln

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So gingen wir halt auf den Markt und kauften uns ein Poulet.

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Die länglichen, weisslichen Tiere auf Pfählen waren mal schnusige Meerschweinchen…

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Essen in der Markthalle ist bei Ecuadorianern sehr beliebt. Wir assen aber unser Poulet am Fluss.

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Raquelito ist gewachsen. Es geht im gut, er ist recht anhänglich geworden und vermisst immer wieder seine Schwester. Sie und drei andere Katzen wurden – wohl von einer Nachbarin – vergiftet. Ja, es gibt sehr böse Menschen.

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Und weil der Kater so nett ist, gibt es noch ein taufrisches Foto von ihm. So, jetzt aber schnell alles speichern, bevor Raquelito noch auf einen Knopf drückt und alles löscht…

 

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Wochenende in Vilcabamba

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Ende März waren Sonja und ich für ein verlängertes Wochenende im netten Dörfchen Vilcabamba im Süden Ecuadors. Alles geht beschaulich zu und her, das Klima ist angenehm und aus diesem Grund werden dort die Leute wohl uralt. Einige Dorfbewohner sind schon über 100 Jahre alt.

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Und noch zu guter Letzt unsere beiden Kätzchen Raquelito und Washita am Ausruhen.

Ein paar Tage am Strand in Playas

Eigentlich waren wir auf dem Rückweg unserer Strandwanderung als ich da etwas zwischen den Steinen im Wasser sitzen sah. Dieses Etwas stellte sich als junger Blaufusstölpel heraus, der wohl abgestürzt ist und sich den Kopf angeschlagen hat. Der arme Kerl konnte weder fliegen, gehen, noch sitzen nur noch herumtaumeln. Das Risiko, dass ihn die Flut mitnimmt, war uns da etwas zu gross. Nach bangen Minuten getraute ich mich den Vogel zu packen und in mein Badetuch zu wickeln. Ganz schön kräftig war der Junge und er pickte auch immer wieder. Washo nahm ihn unter den Arm und wir spazierten zur Strasse, wo uns ein Taxi mitnahm. Es ging in die Tierauffangstation im Dorf nebenan.

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Dort wurde er am selben Tag noch auf eine Vogelinsel verfrachtet, wo er hoffentlich mit vielen anderen Blaufusstölpeln herumtölpeln kann.

Am nächsten Tag ging es mit einem Boot in die Mangroven, wo wir Delfine beobachten konnten. Wir sahen eine Gruppe von 6 Delfinen, welche auch ziemlich nahe zum Boot kamen. Fotos sind leider alle schlecht….

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Hier meine Namensvetterin (Raquelita) in Schräglage.

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Mit dem Bus ging es zurück nach Playas.DSC03444

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Beim Warten im Bus konnte ich noch etwas die Läden fotografieren.

Playas ist nicht sehr schön. Ziemlich schmutzig…. Der Strand dafür ist sehr schön und die Wellen super zum Springen und Spielen.

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Playas Fischer an der Arbeit.

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Die Fragattvögel wollten auch ihren Anteil der Beute.

Start ins Jahr 2014

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Der Ausklang des alten Jahres und der Anfang des neuen Jahres verbrachten wir mit unserem Besuch aus Otavalo. Nach einem leckeren Abendessen wurde Ruben und Sara äusserst aktiv und kreativ. Ruben wollte unbedingt ein Año viejo basteln. Ist hier in Ecuador Tradition.

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El genjibre war während den letzten Stunden des 2013 unser Begleiter.

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Er war nicht nur belesen

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sondern auch sehr musikalisch

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Genjibre durfte seine letzten Stunden auf den Strassen von Cuenca verbringen,

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bis er dann verbrannt wurde. So will es die Tradition und der Aberglaube. So gehen nämlich gleichzeitig auch alle schlechten Erlebnisse des alten Jahres weg und das neue Jahr startet wie frisch geboren. Das kann man gut gebrauchen!

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Frisch ins neue Jahr starteten wir mit unserer Mitbewohnerin Sonja. Sie wird bis Juli bei uns wohnen.

Mit unserem Projekt „etcétera“ konnten wir leider noch nicht starten. Die Gesetze in Ecuador sind verschärft worden und die Gründung einer Organisation braucht so seine Zeit. Wir sind dran, es wird aber noch Monate dauern. So habe ich viel Zeit…

Hier mal einige Eindrücke von Cuenca.

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Und mal wieder ein Bild von meinen Hühnern. Ach ja, Helena ist nun ein Heleno…

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Der neue Grill wird eingeweiht. Es gibt Fisch

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Im Februar waren Wahlen auf der Gemeinde und Provinzebene. Ich war interessanterweise auch auf der Liste als Wählerin. Ich hätte aber in Otavalo abstimmen müssen…  Der Aufwand war mir aber doch etwas zu gross, schliesslich ist das eine Reise von 10 bis 12 Stunden… Ausserdem habe ich als Ausländerin keine Wahlpflicht. Ich ging mich aber in einem Wahllokal präsentieren, damit ich die Bestätigung der Präsentation erhalten kann. Man weiss ja nie, vielleicht brauch ich die plötzlich…

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Wahllokal in einer Schule

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Dann musste ich auch in die Reihe stehen damit ich den Zettel der Präsentation erhalte. Das Ganze war sehr gut organisiert und ich erhielt das Dokument nach kurzer Zeit. Die Regierungspartei hat übrigens im ganzen Land verloren.

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Vor dem Wahllokal gab es einige Snacks zum kaufen.

 

Während dem Carneval erhielten wir Besuch aus Otavalo. Gemeinsam unternahmen wir eine Wanderung im Nationalpark Cajas, der sich in der Nähe von Cuenca befindet. Hier einige Infos von Wikipedia:

  • Der Nationalpark liegt zwischen 3100 m und 4450 m über dem Meeresspiegel.
  • Die hügelige Landschaft bietet eine Tundravegetation und besitzt ungefähr 270 Seen und Lagunen.
  • Der Nationalpark bietet Schutz für eine Vielzahl an endemischen und gefährdeten Tieren. Besonders hervorzuheben sind der Andenkondor, von dem in Ecuador nur mehr 80 existieren, der Riesenkolibrie, der nur von Agaven-Blüten lebt. Andere Arten, die sich im Nationalpark finden, sind Brillenbär, Bergtapir, Puma, Ozelot, Tigerkatze, Tukane, Füchse und Kaninchen.

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Also „vorewäg“ von all den Tieren haben wir keine gesehen ausser einem Kolibri. Dafür zeigte sich eine Lamaherde. Ist doch auch was!

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Auf über 4000 Metern starteten wir unsere Wanderung, welche uns an mehreren kleinen Seen vorbeiführte.

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Washo am Polylepis umarmen und müntschele.

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Nochmals ein paar Infos aus Wikipedia: Die Gattung Polylepis gehört zur Familie der Rosengewächse und umfasst ungefähr 26 Arten. Verbreitungsgebiet sind die Anden von Venezuela bis Argentinien.

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Ich bin einfach immer wieder erstaunt und beeindruckt, dass auf dieser Höhe so viele verschiedene Pflanzen leben. Wunderschön diese Gegend, nur komme ich auf dieser Höhe schon immer wieder ins „schuufe“.

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Nach unserer Wanderung fanden wir schnell eine Mitfahrtgelegenheit auf einer Camioneta.

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Heute waren wir mit unseren Katzen beim Tierlidoktor. Sie haben ihre eigene Impfkarte. Entwurmt sind sie nun auch und die Flöhe haben wir schon ziemlich im Griff 🙂

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Neue Wohnung und Feliz Navidad

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Ende November nahmen wir an einer Messe von verschiedenen Behindertenorganisationen teil. Wir informierten über unser Projekt „Etcétera“

Während diesen Tagen hatten wir auch Besuch aus Otavalo.

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Washo mit seiner neuen Nebenbeschäftigung „Kosmonaut“

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Und dann, eines schönen Morgens, als wir nichtsahnend die Strasse hinaufmarschierten, sahen wir, dass die Nachbarswohnung oder besser gesagt das Nachbarshaus leer stand. Wir zögerten nicht lange und mieteten das Haus. Noch am gleichen Tag zogen wir um. So schnell geht das hier in Ecuador.

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Wohnzimmer mit Cheminee

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Wohnzimmer

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Liegestuhl mit Schlange

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Essbereich

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Büro

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Schläferli

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Hühnerhof

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glückliche Hühner

und glückliche Katzen

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Raquelita und Washita finden es super bei uns

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Mit diesen drei schrecklich kitschigen Weihnachtsimpressionen verabschiede ich mich von euch. Heute abend werden Washo und ich mit dem Nachtbus nach Otavalo fahren um dort bei seiner Familie Weihnachten zu verbringen.

Feliz Navidad y feliz año nuevo. Que todos su deseos se cumplan!

Reise durch den Süden und unsere Wohnung in Cuenca

So, und nun zum 2. Teil unserer Reise

Von Jambeli ging es wieder ins Landesinnere, zuerst nach Zaruma. In Zaruma leben die meisten Einwohner von den Minen. Früher wurde vor allem Gold abgebaut, heutzutage auch andere Bodenschätze. Die meisten Leute von Zaruma blieben arm, die zumeist ausländischen Investoren machen das grosse Geld. Leider immer noch. In Zaruma besteht die Gefahr, dass das Städtchen jederzeit einstürzen kann, da die unterirdischen Stollen eigentlich schon lange zugeschüttet werden sollten.

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Vor dem Mineneingang

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Rahel am schuften

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Kirche im Städtchen

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Häuserzeile in Zaruma

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Zaruma bei Nacht

Weiter ging es nach Loja. Hier genossen wir vor allem die klassischen Gratiskonzerte

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Innenhof des Musikmuseums von Loja

Wir besuchten auch noch die Gringohochurg – Vilcabamba. In Vilcabamba werden die Leute uralt, bis zu 120 Jahre alt.

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Wir waren in einer netten preiswerten Lodge, etwas ausserhalb. Die Katze verliebte sich in Washo und übernachtete auch bei uns im Bett. Bis ich sie rausschmiss, das Vieh machte sich so was von breit.

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Und dann ging es zur letzten Station unserer Reise. Wir fuhren nach Zamora. Dort befindet sich der Nationalpark Podocarpus, der von der Unesco als Biosphärenreservat anerkannt wurde. Ein eindrücklicher, wunderschöner extrem artenreicher Fleck der Erde.

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Hier gingen wir schwimmen. Auch ein Nutria war schwimmen. Ohne gutes Zoom an der Kamera liess sich aber nichts machen

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Eine Ananas wächst im Nationalpark

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Keine Schlange, sondern eine ciega. Ich denke also, so eine Art Blindeschleiche.

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Wir gönnten uns zwei Nächte in der wunderschönen Lodge Copalinga. Hier der Frühstückraum mit Blick ins Grüne. Während wir futterten, bekamen auch die Vögel etwas zu fressen. So konnten wir während dem Essen all diese wunderbaren Geschöpfe beobachten. Herrlich!

Und dann hiess es ARBEITEN.

Wir fuhren mit dem Direktbus von Zamora nach Cuenca und fanden bereits am 1.Tag unsere Wohnung. Wie man eine Wohnung sucht in Ecuador? Nun ja, es gibt 2 Möglichkeiten. Man kaufe sich eine Zeitung und telefoniere oder aber – so machten wir es – man spaziere durch die Stadtteile, in denen man wohnen möchte. Wir tschumpelten und tschalpten stundenlange herum, schauten uns spontan Wohnungen an  – diese werden mit einem Plakataushang angepriesen – und schwupps – ganz am Schluss, als wir schon so richtig müde waren – wurden wir fündig.

Die Wohnung brauchte einen neuen Anstrich und musste geputzt werden. Wir waren als während 4 Tagen von früh bis spät am Streichen und am Putzen. Mann, war das anstrengend. Aber es hat sich gelohnt, wir haben eine coole Wohnung ziemlich zentral in der Calle Presidente Cordova y 3 de Noviembre. Wir sind schnell im Zentrum und am Fluss. Was will man mehr?

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Am Streichen

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Washo am Putzen (die Wohnung war extrem schmutzig).

Dann ging es nach Otavalo, den Umzug organisieren. Und dann fuhren wir mit einem Camion vollgestopft mit unseren Möbeln und den Möbeln der Cafeteria während 12 Stunden in der Nacht nach Cuenca. Sara und Ruben kamen uns helfen. Im Camion legten wir Matrazen auf die Möbel, weil wir meinten, dass wir dann etwas schlafen können. Denkste, das hat so stark gerüttelt und geschüttelt, dass man kein Auge zumachen konnte. Ausserdem war ich so besorgt um meine Hühner – 1. Generation – sprich Josef, Sopita und Ave Maria kamen mit. Von der 2. Generation kam die Kleine von Ave Maria – sie heisst Helene – mit. Die Kinder von Sopita blieben in Ibarra.

So, und nun einige Impressionen unserer Wohnung

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Wohnzimmer

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Korridor

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Schlafzimmer

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Küche, mit Washo am Kaffee machen. Und der Clou: Wir haben HEISSES Wasser vom Wasserhahn. Nein, das ist in Ecuador nicht selbstverständlich. Das Wasser ist aber nur dann heiss, wenn die Nachbarn unten nicht auch am Wasser brauchen sind. 🙂 Lustig ist es dann beim Duschen. Wenn die Nachbarn auch Wasser brauchen kann man fast nicht regulieren. 🙂

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Washo im Büro. Von der Küche zum Büro hat es eine Durchreiche.

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Nochmals Wohnzimmer mit Korridor und Katzen

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Gästezimmer/ Rumpelkammer

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Balkon

Und zu guter Letzt: unsere Tierchen

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Darf ich vorstellen: 1. Stock: Ave Maria und Helene, ihre Tochter. Im 2. Stock schlafen der Patriarch Josef mit seiner Erstfrau Sopita

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Unsere Kätzchen. Alina, falls du einen Namen weisst… Es sind zwei Mädchen.

Und noch einige Impressionen von Cuenca.

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Gemütliche Plätzchen am Fluss – nota bene nur 5 Minuten von unserer Wohnung entfernt.

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Ja, wir bekommen ein Tram – dies in zwei Jahren. Und ja, es ist rot – wie in Bern. Und ja, in Südamerika gibt es nicht viele Trams, es ist also eine richtige Attraktion. Es ist natürlich noch nicht fahrtüchtig. Schliesslich fehlen ja noch die Schienen. Es ist ein Vorzeigemodell. Die Leute setzen sich rein, können in den Monitoren – hat mehrere im Tram – sich die Routen und die Vorteile eines Trams erklären lassen. Es wird ein supermodernes Tram, in Zusammenarbeit mit Frankreich. Ich freue mich, es heimelet mir nämlich.

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Hier sehen wir Ruben und Washo am Klettern.

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Ziel: Oben, unter dem Dach 🙂

Ja, und sonst sind wir am Atelier etcétera vorbereiten, am Kontakte knüpfen und am Kultur geniessen. So waren wir am Freitag im Kino Metropolis schauen, begleitet von der Philharmonie Guayaquil. Schön war es. Zuerst meinten wir, dass wir gar nicht reinkommen. Schliesslich war es gratis, mit einem Chaos beim Eingang. Die Veranstalter – diese Bösen – haben im Vorfeld ganz viele Gratiseintritte bereits ihren Freunden und Bekannten verteilt. Das normale Fussvolk – dazu gehörten wir – stand brav an. Über eine Stunde. Bis die Veranstalter meinten – ja, es tue ihnen leid, aber die Eintritte seien weg. Da ging es los, die Leute rannten denen fast die Bude ein. Bis dann die Polizei kam und wir alle schön in eine Reihe standen und rein durften. Ja, so ist Ecuador, am Schluss klappt es immer!

Von Canoa nach Jambeli, unsere Reise der Küste entlang

Endlich kommt der erste Teil des Beitrags zu unserer 3-wöchigen Reise an die Küste und durch den Süden Ecuadors.

Washo im Bus

Zuerst ging es mit dem Bus von Otavalo nach Quito und dann von dort nach Canoa, einem Dorf an der Küste. Dort fanden wir im Hostal/Camping Iguana der deutschen Besitzerin Chris einen super angenehmen Platz.

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Neben Touristen, leben dort auch Chris mit ihren Hunden, Katzen und der Möve mit Behinderung.

Wir besuchten auch die Stadt Bahia de Caraquez, welche sich in der Nähe von Canoa befindet.

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Dort besuchten wir das örtliche Museum und schlenderten etwas durch die Stadt, welche vom Meer umgeben ist.

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Weiter ging es nach Puerto Lopez, wo wir das Trockenwald Naturreservat Machalilla besuchten und dort nach einer Wanderung noch etwas baden gingen.

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Hier noch etwas Info zum Trockenwald.

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Danach ging es weiter in die grösste Stadt Ecuadors; Guayaquil. Guayaquil hat den Ruf eine gefährliche Stadt zu sein. So bewegten wir uns nur in den sicheren Gebieten in der Innenstadt, am Malecon 2000 und den Penas.

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Park mit Leguanen. Ich habe mich nicht getraut, das Tierchen zu streicheln, irgendwie sah es bissig aus.

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Häuser in den Penas

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Blick auf den Malecón 2000. Gebäude mit der Kuppel ist das 3D Kino mit super teurem Eintritt. Wer das sich wohl leisten kann?

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Penas am Abend

Nach einer Nacht und einem Tag in Guayaquil ging es weiter, der Küste entlang, ganz in den Süden. Wir reisten für einige Tage auf die Mangroveninsel Jambeli.DSC02856

Hinten, die Mangroven von Jambeli.

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Der schiefe Leuchtturm von Jambeli. Jambeli ist eine nette kleine Insel, wo die Zeit still zu stehen scheint. im kleinen Dorf kennt man einander, die Leute sind sehr nett. Das Dorf steht aber vor dem grossen Problem des Anstiegs des Meeres. Sprich, das Meer raubt dem Dorf immer wie mehr Fläche. So hat es einige Stellen, die bereits unbewohnbar wurden, mit kaputten, im Meer liegenden Häuser. Was leider auch nicht sehr schön ist – die Insel kämpft mit Müll. Mir war nicht ganz klar, ob der Plastikmüll vom Festland zur Insel gespült wird oder ob der Strand einfach nicht genug gesäubert wird. Das ist die leider negative Seite des Dorfes.

Das Schöne – die Mangroven mit den vielen verschiedenen Vogelarten, die dort leben und der wunderbaren Ruhe in den Kanälen.  Das einzige was wir hörten waren Muscheln, die Geräusche von sich gaben. So ein Art knacken.

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So, zweiter Teil – Süden des Landes – kommt später.